Samstag, 3. Februar 2018

12tel Blick im Januar 2018




Lange habe ich überlegt, ob ich erstens wieder mitmachen soll und dann zweitens, was denn mein Blick werden soll.   Das ist er.




Es sollte etwas sein, was keinen großen Aufwand beim Fotografieren erfordert, was mir Bewegung an der frischen Luft verschafft und vielleicht ein bisschen Potential für Abwechslung bietet.




 Zur Verortung:  jeweils am Monatsende werde ich einen Blick auf den Emssee werfen. Ich hoffe, dass wir mal Boote zu sehen kriegen, Wasserwesen.... gibt es ja schon.




Im Moment vergnügen sich die Möwen noch auf den Hinterlassenschaften von "Friederike".




Die Aussicht könnte möglicherweise wegen gelegentlichem Ems-Hochwasser unmöglich werden, bzw. müsste ich mich von einer anderen Richtung heranpirschen.




Im Moment schaut die Ems so aus:




Die Gegend ist also nicht wegen eines Hochwassers gesperrt, aber es ist reichlich Wasser vorhanden.
Auch recht aufgewühlt und nicht gerade klar.







Ein Hinweisschild lockte mich zum Weitergehen.




Die Tore sind offen, warum nicht mal reingehen?




1826 bereits gegründet - das  Westfälische Landgestüt in Warendorf.


Warendorf ist eine Pferdestadt, auch die Deutsche Reiterliche Vereinigung , der nationale Dachverband für alle Reiter und das Deutsche Olympiade-Komitee für Reiterei, in dem die Spitzensportler von morgen ausgebildet werden, befinden sich hier in Warendorf. 








Laterne am Ausgang.
Ich glaube, es lohnt sich, wieder vorbeizuschauen... im Sommer ist das bestimmt ganz zauberhaft hier.



Ich verlinke wie immer bei Tabeas 12tel Blick-Sammlung




Samstag, 30. Dezember 2017

12tel-Blick Dezember 2017



Ein letztes Mal in diesem Jahr mache ich mich auf den Weg zu meinem 12tel Blick, einem Rundgang.




Ich habe das unverhofft schöne Wetter genutzt und begegne heute, am 29.12.2017, tatsächlich mal ein paar Menschen mehr.




Unter anderem zwei aufgeweckten, rothaarigen Jungs im Teenageralter, die mit einer Fernbedienung dieses Gefährt am Teichrand entlang schippern lassen. Sie erzählen mir, wie sie es aus einem kleinen Elektromotor, Strohhalmen ,  luftgefüllten Plastiktüten und einigem anderen Material gebaut haben.
Der Lego-Motor ist nicht besonders stark, die Fernbedienung hat auch keine große Reichweite, aber die "Schaufelräder" bewegen das Testobjekt für kommende Projekte munter übers Wasser, toll.




Auch das Enten- und Graugansvolk ist heute sehr munter.




Erwartungsgemäß liegt das Kneipp-Becken im Winterschlaf.




Man spürt förmlich die Winterruhe in der Natur.




So stehe ich hier am "Strand" und lasse das vergangene Jahr mit Sonnenschein auf dem Gesicht Revue passieren.




Im privaten Bereich gab es keine Katastrophen.  Das "Tagesgeschäft" läuft sozusagen.
Ich arbeite ein paar Stunden mehr, fühle mich wohl an der Stelle, wo ich bin, mit meinen Kollegen und mit meinen Aufgaben.




Neben der Arbeit lag mein Fokus auf der Familie, den Kindern und den Eltern.
Es gab hartnäckig erarbeitete Erfolge, Schwierigkeiten, Veränderungen und Sorgen, also das "normale Leben".




Es gab allerdings für mich zu wenig Erholung und Unbeschwertheit.




Ich habe mir insgesamt zu wenig Zeit genommen, um zu lesen,  kreativ zu sein (außer im Alltag!),
das Leben zu genießen.




In der Summe hat mich das Jahr ziemlich ausgelaugt und gefordert. Eine Erkältung will mich seit vielen Wochen nicht verlassen und ich muss immer wieder Vorhaben, die mir sonst guttun, verschieben.




Daraus ziehe ich natürlich auch meine Schlüsse. Der Urlaub für das nächste Jahr ist anders geplant.
Immer wieder belastende "Beziehungen" aus der Vergangenheit verbanne ich, beende ich. Sie schaden mir nur und verursachen Leid.




Ich freue mich, dass meine beiden, nun erwachsenen Söhne, wertschätzen, dass sich trotz Trennung der Eltern nichts für sie verändert hat, d.h. in gewisser Hinsicht natürlich schon, aber nicht in ihren engsten Lebensumständen. Das sichere Nest ist geblieben.




Und ich spüre, dass die beiden ein ganz anderes Selbstverständnis von sich und der Welt haben als ich es hatte.
Sie haben beide natürlich einen anderen Nährboden als ich gehabt und das trägt jetzt seine Früchte.
Und es freut mich.




Die letzten recht warmen und nassen Tage lassen erahnen, dass es irgendwann wieder Frühling wird.




Das alte, gehörnte Baumkrokodil räkelt sich in der Sonne.




Ich sehe Angler, Spaziergänger, die die Ruhe vor dem angekündigten Schietwetter genießen.




Ja, so kann ich durchaus zufrieden aus dem alten Jahr herausgehen.




Das neue darf aber sehr gern entspannter, fröhlicher, kreativer werden.




Und das wünsche ich meinen Lesern auch. Möge das neue Jahr gut zu euch sein.
Paßt gut auf euch auf, gönnt euch was, zieht Grenzen, wo es sein muss. Genießt das Leben.





 Das ist noch mal eine Collage der Blicke von Januar bis Dezember:





Noch mehr Freude hatte ich allerdings neben dem Spaziergang rund um meinen Blick an den kleinen und größeren Wasserwesen. Enten, Gänsen, Modellschiffen und Hunden.





So, jetzt nehme ich mein Stöckchen und schwimme ins neue Jahr.
Ich danke allen meinen Lesern für ihre Treue, danke für all eure Kommentare und eure Freundlichkeit.
Guten Rutsch euch  und alles Gute für 2018!








ich verlinke wie immer zu Tabea Heinicker.

Mittwoch, 27. Dezember 2017

Adventspostteppich

Die Nr. 24 und 25 müssen noch gezeigt werden:



Die Nr. 24 war sehr zeitig da. Sie kam von Jutta (ohne Blog). Interessant. Inspiriert hat sie die streifenförmige Umhüllung des Turmes in der Mitte, zwischen den Kirchtürmen der ältesten Stadt Baden- Württembergs Rottweil. Ich habe mal nachgelesen, der Turm ist ein Aufzugstestturm der Firma Thyssen-Krupp, 246 m hoch, mit Besucherplattform. Spannend, was es alles gibt. Und schön, dass wir davon erfahren.




Die Nr. 25 ist von Carola, ihre Technik war die Gelli-Plate.
Bei ihr könnt ihr nachlesen, wie sie Inspiration über ein Plakat eines Kunstmarktes in Dublin fand.


Für einen ersten Gesamtüberblick habe ich die Streifenpost der Gruppe 1 wie einen Teppich nach Nr. geordnet (1 links unten , nach oben, dann 2. Reihe von links wieder von unten nach oben usw.)



Ein imposantes Musterbild.
Ich verlinke zum  post-kunst-werk.blogspot.de.






Samstag, 23. Dezember 2017

Adventspost Nr. 16 bis 23


Ich kann sagen, dass die Farbstreifen pünktlich, zuweilen überpünktlich bei mir ankommen, aber manche trödeln auch. Die Karten meine ich auch.
Woran das liegt, weiß keiner.

Susan ( war so lieb und hat mir ihre Karte, die möglicherweise immer noch draußen unterwegs ist, ein zweites Mal geschickt. Vielen Dank dafür!
Es wäre auch schade gewesen, wenn ich sie nicht bekommen hätte, ich finde sie schön und interessant. Die Nr.16, Aquarell und Fineliner.




Die Nr. 17 kam von Carmen (ohne Blog). Ihre Lieblingsfarbe ist rot und sie mag die Kombination mit grau. Wachskreiden, Flüssigfarben, Buntstifte und Fineliner werden hier kombiniert . Eine schöne Idee. Leuchtet schön, eine Kombination vieler Möglichkeiten.




Nr.18 - "helles Leuchten und wohlige Wärme" ist der Titel - sandte mir Ghislana (jahreszeitenbriefe). Die angewandte Technik in ihren Lieblingsfarben ist Wachsbatik. Batik kenne ich nur im Zusammenhang mit Stoff oder Hühnereiern für Ostern. Inzwischen habe ich bei Ghislana nachgelesen, wie sie die Karte hergestellt hat, eine Reservierungstechnik ist es, macht Arbeit in einigen Schritten, aber lohnt sich, wie man sieht.
Es leuchtet wirklich schön, mir gefällt es sehr gut.




Die Nr.19 gestaltete Claudia (verdurette-blog) . Ich kann gerade ihren Blog nicht aufrufen, um zu sehen, wie sie die Karte hergestellt hat. Die schönen blau-grünen Streifen werden durch reservierte senkrechte Streifen unterbrochen. Eine fröhliche Punktelinie in pink zieht sich durchs "Wasser" hätte ich beinahe gesagt. Vielleicht ein Teil eines lustigen Octopus im Meer? Sehr spannend.



Blau, grün, glitzernd geht es bei Nr. 20 weiter. Moni von all-täglich.blogspot.de . Lest bitte nach, wie sie entstanden ist.  Eine tolle Karte. Die Bäume glitzern im Nordlicht.




Weiter gehts mit einer anders schönen Karte, die Nr. 21 von kreativhaexli.blogspot.de . Eine musikalische, kleine Landschaft zeichnet sich unter den blau-grünen Winternachtsstreifen ab. Streifensterne leuchten...
Veronika hat hier eine kleine stille Idylle geschaffen, wunderschön.



Die 22 kommt von Martina (ohne Blog). Ihre Streifen sind sicher aus flüssiger Farbe, in gelb, orange (Bronze?), silbergrau und Abstufungen. Sie glänzt metallisch und trägt auf der Rückseite einen Streifenstern. Toll!




Die heutige 23 hat Elvira gestaltet. Zwei wirklich schöne Farbklänge in grün-blau, gelb, überzuckert mit Goldstaub... Ruhe, dem Tag angemessen...




Ich bedanke mich bei allen lieben Gestaltern für die Freude, die ihr mir die letzten Tage bereitet habt... Danke für eure wunderschönen Karten!